Willkommen im Mutbürger-Blog der Umwelt-Akademie!
Hier haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe
„Mutbürger für Energiewende!“
die Diskussionen weiter zu führen, Fragen zu stellen, Vorschläge zu machen oder uns ein Feedback zu geben. Wir regieren auf Ihre Kommentare bzw. Fragen kompetent und zeitnah. Unterstützen Sie uns dabei, die Diskussion über die Energiewende in und um München lebendig und effektiv zu gestalten!
Wir wollen das erreichen, was der Ethikrat und der Wissenschaftliche Beirat für Globale Umweltveränderungen der Bundeskanzlerin für das Gelingen des Atomausstiegs dringend angeraten haben:
Wir schaffen eine regionale Diskussions- und Partizipationsplattform zu Klimaschutz und Energiewende.
Themenschwerpunkte unserer Veranstaltungsreihe:
- Neue Energien für Klimaschutz: Atomausstieg, Erneuerbare Energien, Kohle- und Gaskraftwerke als „Brückentechnologien“, Energieeffizienz etc.
- Neue Energieinfrastruktur: Stromübertragungsnetze, Energiespeicher, Dezentralisierung der Energieversorgung etc.
- Neue Organisations- und Partizipationsprozesse: neue Gesetze, neue Partizipationsansätze für aufgeklärte Bürger, Kostentransparenz, angemessene Berichterstattung etc.
Konzept unserer Veranstaltungsreihe:
- zwei gleichwertige Vorträge zu einem Schlüsselthema der Energiewende und zu Bürgerpartizipation, oder
- eine Diskussion zwischen Investor und Bürgerinitiative,
- immer anschließende Diskussion mit dem Auditorium
- vollständige Transparenz (Vorträge und Ergebnisse im Netz, Austausch im Blog)
Jede und jeder kann sich einbringen!
Unterstützt werden wir vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, gefördert u.a. von der Selbach-Umwelt-Stiftung.
Informieren Sie sich über Veranstaltungen und Termine unter www.die-umwelt-akademie.de.
Sie möchten zu den Veranstaltungen eingeladen werden?
Senden Sie eine E-Mail an info@die-umwelt-akademie.de



















Lieber Klimaherbst,
…das ist doch ein sehr seh positiver Wandel! Vom “Wut- zum Mutbürger”…wir brauchen nur einmal 1nen Buchstaben auf den Kopf zu stellen und schon fließt eine postivere Energie – für uns Alle. <3lichen Dank für Ihr wunderbares Engagement
Gisela Rosa Essert
München
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Vielen Dank für den ersten Kommentar,
Die Umwelt-Akademie
Die Veranstaltungsreihe hört sich sehr interessant an und schade, dass ich nicht dabei sein kann. Schon die “Wende” vom Wutbürger zum Mutbürger gefällt mir.
Viel Erfolg bei Ihren Veranstaltungen
Mit besten Grüßen
Erika Littmann
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Schade, dass Sie verhindert sind. Für 2012 sind viele Veranstaltungen zum Thema geplant, und wir hoffen, dass Sie an einigen teilnehmen können.
Ihre Umwelt-Akademie
Ich habe heute den Newsletter zur Veranstaltungsreihe “Mutbürger für Energiewende!” zugeschickt bekommen. Vielen Dank. Sehr interessant! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Josef Gruber
Liebe Frau Dr. Hübner,
diese neue Initiative der Umwelt-Akademie ist ganz in meinem Sinne. Ich möchte sie nachdrücklich unterstützen.
Freundliche Grüße Heinz Häberle
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Dank an Sie, als Gründer der Umwelt-Akademie vor 25 Jahren!
Liebe Grüße,
Ihre Umwelt-Akademie
Super Start fuer die Initiative! Gratuliere zum Blog und hoffe auf rege Teilnahme
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Vor Beginn der Veranstaltungsreihe schon so viele Kommentare!
Die Umwelt-Akademie
Sehr geehrte Frau Dr. Hübner,
vielen Dank für die erfreuliche Nachricht, dass man ab sofort auch per Internet an den Diskussionen in der Umwelt-Akademie teilnehmen kann. Ich bin ein langjähriges Mitglied bei der Umwelt-Akademie, konnte in den letzten sieben Jahren nur selten an einer Veranstalltung teilnehmen. Das liegt daran, dass ich in der Nähe von Nürnberg ca. 180 km von München entfernt wohne.
Mich würde es freuen, wenn die Umwelt-Akademie ihre Veranstaltungen auch über das Internet übertragen würde (Stichwort Webinar). Auf diese Weise könnten auch Mitglieder, die nicht in der Nähe Wohnen an den Veranstaltungen teilnehmen.
Freundliche Grüße
Rudolf Cirbus
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Die Live-Übertragung von Veranstaltungen im Internet haben wir diskutiert, uns dann aber aus logistischen Gründen dagegen entschieden. Wir werden aber auf unserer website die Vorträge und Präsentationen veröffentlichen.
Die Umwelt-Akademie
Grüß Gott, an die Akademie
Seit 10 Jahren bin ich Sprecher des Ak. Energie, der Agenda21 für Gilching. Wir haben schon einiges geschafft in der Zeit, s. unsere web-side. http://www.agenda21-gilching.de, Arbeitskreis Energie.
Unsere letzte Aktion in diesem Herbst “Stromwechselparty” mit Plakaten, Flyern, Halbtagesveranstaltung mit persönilcher Begrüßung durch den Bürgermeister, Experten, Info.ständen und Beratern von 5 Ökostromanbietern, Tarifrechner, bedient von unseren Christoph Probst Gymnasiasten, Kaffe und Kuchen, Kinderprogramm, war enttäuschend besucht.
Der Strom kommt ohne Ausfälle aus der Steckdose, das reicht dem Bürger.
Wer “Wichtiges” von sich geben muß:
Fotovoltaik wird zu hoch subventioniert
Tiefen-Geothermie erzeugt Erdbeben und giftige Gase
Windkraft paßt in Obb nicht in die Landschaft
“Die” sollen ein Kabel von der Nordsee zu uns legen
Sollen erstmal die Chinesen
Mein Fazit:
Wir werde die Energiewende ( 20,20,20,)in Obb nicht schaffen.
Begründung:
Die Bayern wollen nicht Energie sparen, weder Privathaushalte, noch Wirtschaft, noch Behörden.
Mir wäre lieber “Bayern täte wirklich was” statt Gremienrunden von Ministerien bis ins Dorf.
Habe leider schon einen Termin an Ihrem Veranstaltungsabend.
Viel Erfolg
Rainer Kramny
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Schade, dass Sie am Eröffnungsabend der Reihe nicht dabei sein können, an dem wir die Lern- und Partizipationsplattform „Mutbürger für Energiewende!“ ins Leben rufen werden. Wir wissen, dass noch sehr viel mehr getan werden muss, um die 20/20/20-Ziele in Bayern zu erreichen. Alle ernüchternden Themen, die Sie angerissen haben, werden in 2012 diskutiert. Bleiben Sie dran!
Ihre Umwelt-Akademie
Liebe Frau Dr. Hübner,
gut, die Idee mit dem „Mutbürger-Blog“. Doch schlage ich vor, dass Sie nicht nur die Bürger „in und um München“ zum Mitmachen auffordern, sondern „die Bürger im ganzen Land“.
Im Umweltausschuss unseres Kreistages werden wir uns über die Umsetzung eines „Energie und Klimaschutzkonzept für die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg und die Stadt Aschaffenburg“ beraten. Natürlich wird die Umsetzung des vorliegenden Konzeptes mit administrativen Maßnahmen verbunden sein, und die sollten dann auch in Ihren „Mutbürger-Blog“ einspeisen.
Ihr Henning Kaul
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Natürlich meinen wir das ganze Land, wir fangen aber in und um München an. Dazu ist jede Anregung gerne gesehen, auch in unserem blog.
Die Umwelt-Akademie
Frau Prof. Gesine Schwan hat Ihre Unterlagen mit Interesse zur Kenntnis genommen; sie wird sie bald kommentieren, sofern es die Zeit zulässt. Gerne informieren wir Sie zu gegebener Zeit auch über unseren Energie-Trialog, wenn die internen Beratungen weiter gediehen sind. Frau Prof. Gesine Schwan möchte gerne einen Termin im dritten Quartal 2012 in Ihrer Veranstaltungsreihe „Mutbürger für Energiewende!“ möglich machen. Ich darf Ihre freundlichen Grüße an Frau Schwan erwidern.
Bernd Vogenbeck, Büro Prof. Dr. Gesine Schwan, Humboldt-Viadrina School of Governance
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Im Berliner Energie-Trialog von Frau Prof. Gesine Schwan sollen bestimmte Personen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft regelmäßig Erforderlichkeiten zu Klimaschutz und Energiewende diskutieren. Viel Erfolg! Schön, dass Frau Schwan unsere Einladung angenommen hat und Ende 2012 darüber berichten wird.
Die Umwelt-Akademie.
Liebe Frau Dr. Hübner,
vielen Dank für Ihre Mutbürger-Initiative!
Wir freuen uns darauf, im Rahmen der Vortragsreihe im nächsten Jahr unsere Tauschplattform für selbstgemachte Energie aus der Nähe (www.buzzn.net) vorstellen zu dürfen.
Wer bis dahin schon zu echt ökologischem und dezentralem Strom wechseln möchte, ist bei uns als “Stromnehmer” herzlich willkommen.
Gleiches gilt für alle, die mit ihrer kleinen Stromerzeugungsanlage “Stromgeber” werden möchten.
Viele Grüße – auch von meinen Teamkollegen,
Justus Schütze
http://www.buzzn.net
team@buzzn.net
089 4161714-10
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Bei buzzn handelt es sich um eine Initiative, die private Stromerzeuger und private Stromabnehmer direkt zueinander bringen. Weil wir das als eines von vielen Elementen der Energiewende interessant finden, wollen wir buzzn 2012 zu einem Vortrag einladen. Als neutraler Anbieter einer öffentlichen Lern- und Partizipationsplattform wollen wir „Schleichwerbung“ natürlich vermeiden.
Liebe Umwelt-Akademie,
die Energiewende sollte im Alltag jedes einzelnen ein Thema sein und zahlreiche Menschen nehmen diese Verantwortung auch bereits sehr ernst. So wollen viele Bauherren heute nicht mehr nur die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen, sondern ein Gebäude schaffen, das auch den Anforderungen der Zukunft genügt und Folgekosten für die Zukunft vermeidet.
Der neue Leitfaden des Bayerischen Landesamtes für Umwelt “Bauen und Sanieren für die Zukunft” richtet sich an Bauherren, Planer, Handwerker und Kommunen. Er skizziert die Anforderungen, die Gebäude in der Zukunft aus Gründen des Klimaschutzes, der Behaglichkeit und der Ressourcenschonung erfüllen müssen. Er zeigt technische Lösungen auf, wie die Anforderungen möglichst systematisch und kostengünstig erreicht werden können. Darüber hinaus geht die Broschüre praxisnah auf viele Fragen angehender Bauherren ein, z.B. nach der Luftdichtheit heutiger Gebäude, der Vermeidung von Schimmel oder der Entscheidung Massiv- oder Holzbau.
Die Broschüre ist als pdf oder kostenloses Druckexemplar zu beziehen unter http://www.bestellen.bayern.de unter der Rubrik „Klima/Energie“ oder direkt, wenn Sie hier klicken.
Multiplikatoren können auch größere Mengen der Broschüre zum Auflegen oder Weiterreichen bestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Josef Hochhuber
Stadbergen
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Danke für diesen Hinweis. Wir empfehlen diese Broschüre allen, die Ihre Immobilie energetisch ertüchtigen wollen. In unserem Newsletter sind noch eine Vielzahl von Links zu Energiespartipps. 40% der deutschen Nutzenergie wird in Haus und Wohnung „verbraucht“; da lohnt es sich auch finanziell, bei Warmwasser und Heizung genauer hinzuschauen! Selbstverständlich werden wir das Thema in unserer Serie „Mutbürger für Energiewende!“ ebenfalls behandeln: Am 22. März 2012 geht es um die energetische Sanierung von Gebäuden, die rechtlichen, technischen und finanziellen Hemmnisse und Mediations-Möglichkeiten, diese zu verringern.
Sehr schön geschrieben und eine tolle Idee! Solche bürgernahen Veranstaltungen brauchen wir, um die Energiewende voranzubringen. Schließlich liegt es an jedem Einzelnen von uns. Vielen Dank also für diesen motivierenden Bericht.
Beste Grüße aus dem fernen Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Danke. Bleiben wir im Informationsaustausch!
Wir arbeiten gerade an einem Projekt zum Thema Solarthermie für den Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) und dem Bundesumweltministerium. Ich könnte mir vorstellen, dass die Solarthermie hier auch gut in die Reihe passen würde.
Mit freundlichen Grüßen,
Zsolt Krémer
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Ja, natürlich!
Schade, dass mit der Auftaktveranstaltung Projekte vorgestellt wurden, die nicht klappen.
Schade auch, dass die Ursachen des Scheiterns dieser Projekte nicht diskutiert wurden. Das Publikum hätte ein klares Feedback geben können, warum bei solchen Ansätzen die Energiewende scheitern muss.
Vielleicht holen Sie sich zu künftigen Veranstaltungen “Mutbürger”, die wirklich ermutigen können. Die Schlüsselfrage ist die Bürgerbeteiligung. Hier können Sie auf die Erfahrungen, die wir mit dem “Haderner Modell” gemacht haben, zählen. Wir fördern das “Mutbürgertum” ebenso wie das aktive Bürgerengagement.
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Das Windräderprojekt in Waging am See ist seit Anfang Oktober 2011 tatsächlich gescheitert; die Ursachen wurden unseres Erachtens gut dargestellt und diskutiert: Zu viel Druck, zu viel Verhärtungen, zu wenig Unterstützung von der Gemeinde, zu wenig Einbindung Betroffener vom ersten Tag an…
Die Geothermie-Anlage in Bernried ist nicht gescheitert, jetzt hat das Verwaltungsgericht das Entscheiden; aber auch hier – und das wurde vom diskutierenden Publikum gut aufgegriffen – zu wenig Kommunikation, zu späte Beteiligung. Was auch an der Rechtslage – Bergrecht – liegt, die eine Bürgerbeteiligung wie bei einem Planfeststellungsverfahren nicht vorsieht; aber umso mehr Beispiel ist, dennoch seitens von Investoren freiwillig zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Bürger zu beteiligen.
Es war Zweck dieses Diskussionsabends darzustellen, dass frühe Kommunikation und Bürgerbeteiligung heutzutage ein absolutes Muss ist; die Diskussion hat meines Erachtens gezeigt, dass das angekommen ist.
Als Veranstaltungsleiter habe ich darauf hin gewiesen, dass es eine Vielzahl gelungener Energiewende-Projekte gibt; dazu wird es z.B. für den 19.04.2012 eine Veranstaltung über „Energiewende in Bürgerhand“ geben.
Ihr Dr. H. Paschlau
Wenn sich der Mutbürger gegen etwas, in meinem Fall das Geothermiekraftwerk Bernried, engagiert, bedeutet das nicht, dass er gegen die Energiewende ist. Sich in etwas einzumischen sollte bedeuten, dass man verbessern oder mitgestalten will.
Die Energiewende läuft Gefahr zu scheitern, wenn man ungeprüft alles, was nach Energiewende aussieht, mit Hurra übernimmt. Viele Firmen versuchen sich jetzt gewinnbringend zu positionieren und es ist sinnvoll und notwendig, jedes einzelne Projekt aus seine Sinnhaftigkeit zu überprüfen und sich dann dafür oder dagegen zu engagieren.
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Genau aus diesen Gründen organisieren wir die Veranstaltungsreihe 2011/2012 „Mutbürger für Energiewende“: Nicht jeder, der Kritik an einem Projekt vorträgt, ist ein „Wutbürger gegen Energiewende“; und oftmals wird ein Projekt durch Kritik von außen besser und nachhaltiger. In den Einladungen zur Serie und zu Veranstaltungsbeginn am 15.12.11 haben wir hierauf hingewiesen. Übrigens: In einem Jahr, am 06.12.2012, werden wir in einem „review“ öffentlich diskutieren, wie das Projekt weitergegangen und evtl. verbessert worden ist.“
Sehr geehrte Frau Dr. Hübner,
leider konnte ich aus terminlichen Gründen nicht an der Eröffnungsveranstaltung Ihrer Reihe „Mutbürger für Energiewende“ teilnehmen.
Ihre Initiative zu dieser Veranstaltungsreihe und die Ausführungen von Herrn Dr. Paschlau im Newsletter finde ich ausgesprochen gut!
Mit bestem Dank und sonnigen Grüßen
E. Schrimpff
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Wir danken Ihnen!
Die Energiewende ist nur dann machbar und schnell umsetzbar, wenn auch eine breite Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger dahinter steht, ohne Mutbürgerinnen und –bürger ist die Energiewende nicht zu schaffen! Partizipation ist Wesensmerkmal der Demokratie. Die Veranstaltungsreihe „Mutbürger für Energiewende!“ ist eine gelungene Plattform, um den Austausch zwischen Expertinnen und Experten, Politik und Stadtgesellschaft zu fördern
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Danke. Das finden wir auch.
Man wird es in München wahrscheinlich weniger hören, aber hier im Hinterland bewegt sich einiges. Wir sind alle miteinander vernetzt. Interessant ist dabei die Bildung eines gewissen „Schwarmwissens“ über alternative Energiegewinnung. Bei uns könnte eine „Energiewende von unten“ entstehen. Insofern war es sicher eine gute Gelegenheit, unseren Standpunkt auch in München vorzutragen; es ist aus unserer Sicht sehr fair und angenehm verlaufen. Gerne stehen wir für ein Review im nächsten Jahr zu Verfügung.
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Wir wissen das und wir hoffen, dass wir mit unseren Veranstaltungen dazu beitragen können, dass die Menschen in der Stadt sich mit dem Umland vernetzen und erfahren, dass sich im Umland viel tut in Sache Energiewende. Wir bleiben dran und werden entsprechende Initiativen aus Umland und München einladen.
Gerne komme ich in einem Jahr zu einem Review. Die Umwelt-Akademie ist eine gute Initiative, viel Erfolg!
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Danke. Und schon mal den Termin notieren: 06.12.2012
Ich möchte mich noch mal bei ihnen für die Einladung und die Möglichkeit meine/unsere Gedanken zum Thema darstellen zu können bedanken. Habe in den letzten Jahren gelernt, wenn man jemanden wachrütteln will, und einem an der Sache was gelegen ist, dann muss man schon mal richtig emotional auftreten. Wenn es nur solche Menschen gäbe, wie Sie sich gestern Abend getroffen haben, könnten sofort (mindestens) zwei Atomkraftwerke abgeschaltet werden.
Die Umwelt Akademie antwortet:
Danke für den „Arbeitsauftrag“, wir bemühen uns.
Gibt es auch Vorträge zum Zusammenhang Wasserkraft und Fische, sowie Windräder kontra Vögel/Fledermäuse?
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Es geht uns nicht darum, einzelne Aspekte pro oder contra bestimmter Technologien hervorzuheben, sondern – als neutrale Lern- und Diskussionsplattform – darum, den für die Energiewende erforderlichen gesellschaftspolitischen Prozess zu fördern. Von daher verbietet es sich für uns, etwa mit einem Slogan „gegen Wasserkraftwerke, weil Fischsterben…“ voran zu marschieren; das sollen dann gfs. Bürgerinitiativen tun, wenn sie das für richtig halten.
Ihr Helmut Paschlau
Meine Frage ging nicht pro oder kontra Wasserkraft oder Windräder. Es wäre sicher sinnvoll, nach technischen Lösungen zu suchen, die Schäden an Fischen bzw. Vögeln/Fledermäusen zu vermeiden. Haben Sie da Forschungsergebnisse?
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Ja, da habe ich Sie wohl falsch verstanden. Und ja, es gibt z.B. „fischfreundliche“ Techniken bei Wasserkraftanlagen, sei es bei Turbinen, sei es bei (elektronischen) Sperren. Dafür bin ich aber kein Experte; ich habe Ihre Frage an kluge Leute weitergereicht und komme auf Sie wieder zu, sobald ich etwas Genaueres weiß.
Gratulation wieder zur gestrigen Veranstaltung (19.01.12).
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Danke!
Ich bedaure sehr, dass ich bei Ihrer Veranstaltung am 02.02.12 zu Netzen nicht dabei sein kann. Gleichzeitig findet zu diesem Thema in Berlin der E-Energy-Kongress statt. Da wir im Auftrag des BMWi/BMU das Smartgrid-Programm koordinieren, muss ich dort sein. Ich finde, bei einer Netzdiskussion darf das Thema Smartgrid eigentlich nicht fehlen. Es wäre schön, wenn Sie zumindest darauf hinweisen würden. Siehe auch http://www.e-energy.de.
Die Umwelt-Akademie antwortet:
Natürlich darf „smartgrid“ im Rahmen der Diskussion über Energiewende/Netze nicht fehlen! Und wird es auch nicht: Zunächst am 02.02.12 zu „Netzen“, dann am 14.06.12 zu „Energiewende für München“; gfs. später noch bei einer gesonderten Veranstaltung zu „intelligenten Lösungen“.
Mit freundlichen Grüßen,
Helmut Paschlau
Sehr Frau Dr. Hübner,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Könnten Sie bitte an die Referenten der Veranstaltung in drei Tagen über Netze, Herrn Dr. Gartmair und Herrn Dr. Ahmels die Frage vorab weitergeben, warum der Ausbau der Netztrassen so viel diskutiert wird und nicht die Erhöhung der Intelligenz der Netzsteuerung auf allen Spannungsebenen bis zu den Verbrauchern. Die Trassen transportieren doch jetzt schon den benötigten Strom von den Großkraftwerken in alle Regionen Deutschlands.
Diese Frage möchte ich am Donnerstag stellen. Ich finde es aber gut, wenn sie nich spontan beantwortet werden muss.
Mit freundlichen Grüßen Albert Hartl
Grüß Gott,
habe gerade Ihre Mail Adresse im Münchner Merkur gelesen und wollte gerne mein Meinung über die Energieversorgung der Zukunft zur Kenntnis bringen. Zunächst ärgere ich mich über die unqualifizierten Kommentare der Energieversorger. Denn die Probleme die mit den Stromautobahnen verbunden sind, werden einfach ignoriert. Es geht nicht nur darum, daß sich die Bevölkerung, die direkt oder indirekt betroffen ist, zur wehr setzen wird. Durch die fortschreitende Erderwärmung und damit verbundenen Wetterkatastrophen sollte man bedenken, daß Reparaturen der Leitungen nicht nur Geld kosten sondern eventuell viele Firmendurch Stromausfall Schäden erleiden. Deshalb schlage ich vor – auch wenn es anfänglich etwas teurer ist – die Leitungen unter die Erde zu verlegen. Sicher gibt es da auch Grundbesitzer die sich sträuben da sollte die Frage erlaubt sein, was ihnen lieber ist eine Stromleitung über das Haus und den Grund oder in der Erde. Ausserdem biete ich noch einen Lösungsvorschlag. Warum legt man nicht einfach ein Kabel in einen Fluss, z.B. den Rhein – der führt vom Norden bis Bayern. Kostet eventuell auch mehr aber keine großen Folgekosten – siehe Meeresleitungen. – Darüber sollte man sich Gedanken machen, bevor man Stromautobahnen baut, die nicht nur eine Prozesslawine
sondern jahrelange Verzögerungen und letztendlich noch höhere Kosten verursacht.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Eberle