DRINNEN ODER DRAUSSEN
…und wie viel Rand braucht die Stadt?
Mi. 29. Februar 2012 // 19.00 Uhr // Import Export
Eintritt frei
Themen: Christoph Rickert und Michael Asböck reparieren in Neuperlach gescheiterte Visionen der 1960er-Jahre; Lena Skublics untersucht Heimaten in der Messestadt Riem; und die Videoportraits von Tassilo Letzel und Daniel Samer führen an Orte, an denen nicht nur die Stadt zuende geht.
Nicht mehr Stadt, noch nicht Land: die Peripherie ist weder drinnen noch draußen, ein Zwischenraum für Geplantes, Gewachsenes, Provisorisches, Unfertiges. Ihre Leere war immer auch das Versprechen einer zukünftigen, besseren, humaneren Stadt am Rande der alten. Doch die offenen Möglichkeiten nehmen ab. Mit den Projekten in Riem und Freiham verschwinden nicht nur die letzten großen Freilandreserven Münchens, sondern auch die letzten Projektionsflächen für städtebauliche Großträume. Am Ende der Utopien tauchen Fragen auf: Ist das einmal Gebaute noch veränderbar? Was meint „Urbanität“ und „Nachverdichtung“ am Stadtrand? Hat das Leitbild der „Europäischen Stadt“ dort überhaupt eine Berechtigung? Welche anderen, spezifischen Qualitäten hat die Peripherie? Welche realen Bedürfnisse haben ihre Bewohner? Und wie viel Rand braucht die Stadt?
STADTfragen ist das Veranstaltungsformat des Münchner Forums für junge Menschen und Ideen. Eigenständige, originelle, dringliche Recherchen, Analysen, Konzepte, Entwürfe und Projekte rund um das Thema Stadt werden hier öffentlich präsentiert und debattiert.
www.stadtfragen.org // www.muenchner-forum.de


















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